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Der Calliope mini ist seit Januar 2018 am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim im Einsatz

Der Calliope mini ist ein Ein-Platinen-Computer, der zu Bildungszwecken entwickelt wurde und auch schon in Grundschulen eingesetzt werden kann. Aufgrund bereits vorhandener Sensoren und Aktoren, entfällt beim Calliope mini lästiges Verdrahten von Hardwarekomponenten. Unter anderem lassen sich Bewegungen, Temperatur und Helligkeit messen und auf einer 25er-LED-Matrix oder RGB-LED ausgeben. Durch standardisierte Anschlüsse können Motoren oder Grove Sensoren angeschlossen werden, die über 50 verschiedene Messanwendungen ermöglichen. Das Board enthält unter anderem ein Bluetooth-Modul, mit dem Calliope mini mit anderen Geräten kommunizieren kann. Es kann nicht nur mit dem Computer programmiert werden, auch per App können selbst erstellte Programme kabellos auf den Minicomputer übertragen werden. Mithilfe von verschiedenen Programmierumgebungen können unzählige kreative Möglichkeiten umgesetzt werden. Diese reichen vom Roboterbau, über die Nachrichtenübertragung bis zur sensorgesteuerten Feuchtigkeitsüberwachung von Topfpflanzen. Mit wenigen Klicks können eigene Programme für den Mikroprozessor geschrieben werden.

Dank einer Sachmittelspende der Hopp-Foundation verfügt das Starkenburg-Gymnasium seit Kurzem über einen Klassensatz Calliope mini. Dr. Ulla Hauptmann, Lehrerin für Biologie und Informatik, hatte sich um die Förderung beworben und ist begeistert: „Es ist beeindruckend, wie schnell Kinder mit dem Calliope mini erste Programme erstellen können und dabei riesig viel Spaß haben.“ Hauptmann möchte die Minicomputer im Fachunterricht einsetzen und überlegt ein Calliope-mini-Projekt in der Projektwoche anzubieten. Auch im Wahlpflichtunterricht könnten Calliope mini eingesetzt werden.

 

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