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Robotik-Wettbewerb 2016 – Nachwuchs-Informatiker beweisen auch in diesem Jahr ihr technisches Geschick

„Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Gemäß dieser konfuzianischen Weisheit machte es sich auch in diesem Jahr die Hopp Foundation zur Aufgabe Schüler und Schülerinnen spielerisch für Informatik und Technik zu begeistern. Denn nichts bleibt besser in den menschlichen Gehirnen haften als Selbsterfahrung, spannende Eindrücke und erfolgreiche Ergebnisse.

Schon in der Vorbereitung auf den Robotik-Wettbewerb 2016 der Hopp Foundation, bekamen die teilnehmenden Schulen Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt, die im Rahmen des Schulinformatikunterrichtes oder in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften bearbeitet wurden. Nach einer erfolgreichen Trainingsphase traten am 23.06.2016 schließlich 16 Teams aus 14 Schulen der Metropolregion in den Turnhallen des Privatgymnasiums Schwetzingen, welches diese dankenswerterweise zur Verfügung stellte, gegeneinander an. Nach einer kurzen Begrüßung durch Gepa Häusslein, Leiterin der Geschäftsstelle der Hopp Foundation und dem Informatiklehrer des PG Schwetzingen Dr. Daniel Jungblut, wurden insgesamt drei Aufgaben an die Teams verteilt, welche es in den kommenden drei Stunden zu lösen galt.

Die von den Teams mitgebrachten Roboter der Lego Mindstorm Serie sollten in der vorgegeben Zeit so programmiert werden, dass sie einen Tischtennisball aus unterschiedlichen Entfernungen in eine Kiste werfen können, auf einer vorgegebenen Fläche möglichst viele schwarze Kreise finden und dies durch einen Signalton akustisch mitteilen und in einer letzten Aufgabe selbst einen Kreis mit einem Durchmesser von 30 cm möglichst exakt zeichnen.

Mit Spaß und Motivation machten sich die Gruppen an die Arbeit einzelne Befehlsbausteine in der Robotersoftware per Drag and Drop zu einer kompletten Sequenz zusammenzusetzen. Auf den ersten Blick schien dieser Vorgang relativ einfach zu sein, doch in der perfekten Programmierung lagen zahlreiche Tücken, denn die exakte Einstellung einzelner Parameter zeigte sich oft komplizierter als vermutet. Immer wieder wurden aufs Neue Eingaben verändert, Umdrehungen gezählt, Durchmesser gemessen und andere Werte miteinander verglichen. Dabei galt es sich auf die eigenen Fähigkeiten des Teams zu verlassen und selbstständige Lösungswege zu erarbeiten, denn die mitgereisten Lehrer durften nicht in die Arbeit der Schüler eingreifen und nutzten stattdessen die Zeit zum intensiven Austausch unter Kollegen.  

Nach der Vorrunde wurden die Gruppenergebnisse den Juroren vorgestellt. Die Jury, unter der Leitung von Dr. Daniel Jungblut, bestand in diesem Jahr aus Informatik Stipendiaten der Hopp Foundation und Oberstufenschülern des Privatgymnasiums St. Leon-Rot. Die vier ersten Plätze erreichten hier die „Robo-Champions“ des Leibniz-Gymnasiums Östringen, das Team der Geschwister-Scholl-Schule aus Bensheim, die Robotikexperten des Gymnasiums am Kaiserdom Speyer sowie das Team „Bob der Baumeister“ der Martin-Luther-Schule aus Rimbach.

Nach einem gemeinsamen Essen und einer leckeren Abkühlung am eigens angereisten Eiswagen ging es in die Finalrunde, welche das Team der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim mit nur 6 Punkten Vorsprung auf das Team „Bob der Baumeister“ der Martin-Luther-Schule Rimbach gewann. Die Plätze drei und vier erreichten das Team „Robo-Champions“ des Leibniz-Gymnasiums Östringen und die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Kaiserdom Speyer. Die Gewinner erhielten für ihr hervorragendes Ergebnis einen Fachliteratur-Gutschein über 20 Euro. Platz zwei, drei und vier, wurde ein Gutschein im Wert von 10 Euro übergeben.

In einer anschließenden Sonderrunde durften die übrigen Teams noch einmal gegeneinander antreten. Hier überzeugten die „MLS-Robos“ der Martin-Luther-Schule, das Team des Walldorfer Gymnasiums und die „Da Vinci Robs“ des Leonardo Da Vinci Gymnasiums aus Neckargemünd. Auch sie durften sich über einen 10 Euro Büchergutschein freuen.

Für ihre sensationelle Lösung einer der drei Aufgaben in der Vorrunde erhielten die „Gaußies 2“ des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums aus Hockenheim einen Sonderpreis und ebenfalls einen Büchergutschein über 10 Euro.

Mit der abschließenden Siegerehrung endete am Nachmittag für alle Teilnehmer ein erfolgreicher sowie ereignisreicher Tag in entspannter Atmosphäre. Als Erinnerung erhielten alle teilnehmenden Schüler und Lehrer eine Sporttrinkflasche mit dem Logo der Hopp Foundation und eine Urkunde.

Die Hopp-Foundation bedankt sich bei allen Teilnehmern für einen wunderschönen Wettbewerb und wünscht den erfolgreichen Nachwuchsinformatikern weiterhin viel Spaß beim Tüfteln, Lernen und Ausprobieren!

 

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