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Einsatz von Ozobots am Englisches Institut in Heidelberg

Da technische Grundkenntnisse eine Voraussetzung für die digitale Mündigkeit als Teil der Medienkompetenz, welche Schüler während ihrer Schullaufbahn entwickeln sollten, darstellen, vermittelt Herr Steffen Haschler, Informatiklehrer am Englischen Institut Heidelberg, schon im Medienbasiskurs in Klasse 5 die Grundlagen der Programmierung. So erlangen die Schüler bereits in jungen Jahren Kontakt zu einer Programmiersprache.

Nachdem am Englischen Institut bisher Software wie Lightbot oder Scratch eingesetzt wurde, besteht seit dem Schuljahr 2016/2017 die Möglichkeit mit Ozobots zu arbeiten. Die von der Hopp Foundation geförderten Roboter lassen sich durch eine Blocksprache am PC oder per App programmieren und können, durch das Folgen von einfachen Strichen auf hellem Untergrund, Farbcodes entlang eines Weges verstehen und umsetzen.

Während die Jungen im Kurs eine Rennstrecke entwarfen und Wetten abschlossen, welcher Bot zuerst das Ziel erreichen würde (dabei wurden u.a. Beschleunigungscodes eingesetzt und Crashs bewusst in Kauf genommen), setzten die Mädchen ihre auf DinA4-Blätter gemalten Labyrinthe erfolgreich zusammen und ließen ihren Ozobots freien Lauf. Dabei wurde viel gelacht und mitgefiebert. Die Schüler hatten sichtlich Spaß, die Bots “dazu zu bringen, etwas nach meinem Wunsch zu tun”, wie eine Schülerin das Ganze umschrieb. 

In einer zweiten Runde begannen die ersten Schüler, ihre “cool aussehenden” Bots mit einer Blocksprache zu programmieren. Insbesondere Tänze und Disco-/Regenbogen-Beleuchtung wurden dabei umgesetzt.  

Das einzig Störende war die Dauer, in der der eigene Code per “Morsesprache” über den Bildschirm auf den Ozobot gespielt wurde. Einer der Schüler entwickelte gleich einen Verbesserungsvorschlag: Er wünscht sich eine App, mit der man den Ozobot direkt steuern kann, um ihn dann per Gewichtsverlagerung des Handys durch die Labyrinthe steuern zu können.

Einige Schüler waren so begeistert von den Ozobots, dass sie sich von ihrem Taschengeld einen eigenen Bot kaufen möchten, um den kleinen Roboter noch weiter entdecken zu können.

Mit diesem ersten Kontakt mit Mikrocontrollern haben die Schüler erste Erfahrungen im Programmieren gesammelt, auf welchen Herr Haschler in Klasse 7 aufbauen kann.

 

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