Zwischen Vertrauen und Verantwortung: Achtsamkeit im KI-Zeitalter der Schule

Im Spannungsfeld von technologischem Fortschritt, gesellschaftlicher Verantwortung und pädagogischer Praxis stellt die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in schulische Kontexte eine zentrale Herausforderung der Gegenwart dar. Der Workshop „Zwischen Vertrauen und Verantwortung: Achtsamkeit im KI-Zeitalter der Schule“ widmet sich dieser Herausforderung aus theoretischer sowie praktischer Perspektive.

Zu Beginn werden grundlegende Problemfelder und Ambivalenzen von KI aufgezeigt. Dabei werden nicht nur Chancen, sondern auch Grenzen und Risiken in den Blick genommen, die sich unter anderem aus der zunehmenden Automatisierung, Datenverarbeitung und algorithmischen Entscheidungsfindung ergeben. Aufbauend auf dieser theoretischen Rahmung erfolgt die Übertragung auf schulische Anwendungsbereiche: Welche Rolle spielt KI im Unterricht, in der Leistungsbewertung oder in der pädagogischen Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden? Thematisiert werden dabei unter anderem Phänomene wie KI-Slop, Fake News, algorithmische Biases, Deepfakes sowie die psychischen Auswirkungen auf Schüler:innen und Lehrkräfte.

Darauf aufbauend werden wichtige Kompetenzen für den achtsamen Umgang mit KI herausgearbeitet und durch praktische Anwendungsphasen geschult. Dabei erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, KI aus lebensweltlichen und schulischen Szenarien heraus zu erproben, ihre Funktionsweisen kritisch zu reflektieren und Leitlinien für eine achtsame Anwendung zu entwickeln. Des Weiteren wird der Blick darauf gerichtet, wie diese Kompetenzen schulisch gefördert und fächerübergreifend verankert werden können. Die Reflexionsfragen „Wie nutze ich KI sinnvoll?“, „Wie gehe ich mit KI-Outputs verantwortungsbewusst um?“ und „Worauf muss ich bei der Nutzung von KI achten?“ dienen hierbei als roter Faden.

Ziel des Workshops ist es, Lehrkräfte in ihrer digitalen Handlungskompetenz zu stärken und eine Haltung der Achtsamkeit und Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu fördern – im Sinne einer Bildung, die technologische Innovation mit pädagogischer Integrität verbindet.

Voraussetzungen

  • Es werden keine Vorerfahrungen mit KI-Tools vorausgesetzt.
  • Für die Teilnahme ist ein iPad oder Laptop sowie der sichere Umgang mit dem Endgerät nötig. Es ist sinnvoll, ein eigenes Gerät mitzubringen; vor Ort stehen aber auch Leihgeräte zur Verfügung.
  • Außerdem ist für die aktive Teilnahme, ein Zugriff zu einem KI-Tool notwendig.
Zwischen Vertrauen und Verantwortung: Achtsamkeit im KI-Zeitalter der Schule

Referent:in

Elisabeth Slotos ist Mitarbeiterin in der Germanistik an der RPTU, Standort Landau, mit Abschlüssen in Germanistik und Philosophie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Künstliche Intelligenz in der Bildung, insbesondere in ethischen Fragestellungen und didaktischen Anwendungen. In ihrer Lehrtätigkeit widmet sie sich Themen wie Schlüsselkompetenzen für Lehramtsstudierende im achtsamen Umgang mit KI, sowie literarischen, linguistischen und philosophischen Betrachtungen von KI. Ihr aktuelles Forschungsinteresse gilt unter anderem der Rolle von KI in der Schulbildung und den damit verbundenen Veränderungen im digitalen Zeitalter.

Elisabeth Slotos realisiert als selbstständige Referentin auch Workshops im Auftrag der Hopp Foundation.

Termine

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