„Gefahren im Netz“ – Cybergrooming erkennen und sich schützen

Dauer ca. 3 Stunden = 180 Minuten

Mindestens 5 und maximal 25 Schülerinnen und Schüler (eine Schulklasse).

Der Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 - 9.

Digitale Kommunikationswege eröffnen viele Chancen, aber auch Risiken. In diesem Workshop steht das Thema Cybergrooming im Mittelpunkt – das gezielte Ansprechen und Manipulieren von Minderjährigen durch Erwachsene im Internet. Die Teilnehmenden lernen, wie Täter:innen vorgehen, welche Warnsignale es gibt und wie sie sich selbst schützen können. Durch interaktive Übungen wie z.B. das „Ampelspiel“ mit Chatverläufen und kleine Detektivaufgaben lernen die Schüler:innen typische Strategien von Groomern zu erkennen. Sie lernen, Fake-Profile zu entlarven, Grenzen zu ziehen und im Ernstfall richtig zu reagieren. Dabei wird auch thematisiert, an wen sie sich wenden können, wenn ihnen online etwas Unangenehmes passiert.

Inhalte im Überblick:

  • Was ist Cybergrooming?
  • Welche Informationen gehören ins Internet und welche nicht
  • Strategien und Taktiken von Täter:innen
  • Erkennen und Entlarven von Fake-Profilen
  • Identifizieren von problematischen Chatverläufen
  • Grenzen setzen und „Nein sagen“ online
  • Sicherer Umgang mit Messenger-Diensten
  • Hilfe holen: Vertrauenspersonen und Beratungsstellen

Methoden:

  • Ampelspiel mit Chatverläufen
  • Gruppenarbeit: Fake-Profil-Detektive
  • Quiz & Reflexion zu Warnsignalen
  • Kurze Videos und Rollenspiele

Ziele:

  • Sensibilisierung für manipulative Online-Kontakte
  • Stärkung der Handlungssicherheit im Umgang mit Fremden
  • Förderung von Selbstvertrauen und Schutzverhalten
  • Kenntnis über Unterstützungs- und Hilfsangebote

Voraussetzungen

Die Teilnehmer müssen sich schriftsprachlich im digitalen Raum bewegen. Es werden Smartboard mit Screen-Share Funktion oder Beamer benötigt. Teilnehmer können eigenen Geräte mitbringen (keine Voraussetzung). In diesem Themenblock wird die Teilnahme mind. einer Lehrkraft und/oder Schulsozialarbeit vorausgesetzt.


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„Gefahren im Netz“ – Cybergrooming erkennen und sich schützen

Referent:in

Moritz Negwer absolvierte nach dem Schulabschluss mehrere Ausbildungen sowie im Anschluss ein Studium der Erziehungswissenschaften. Außerdem hat er eine Weiterbildung zum systemischen Berater und Therapeuten abgeschlossen. Herr Negwer ist für den Kinderschutzbund in den Bereichen Familienberatung, Kinderschutz und Familienbildung tätig. Im Rahmen diesen Tätigkeiten begleitet Herr Negwer Kinder und Jugendliche, die problematische Erfahrungen im digitalen Raum gemacht haben. Die Kinder und Jugendlichen profitieren hierbei nicht nur von seinem fachlichen Hintergrund, sondern auch von seiner persönlichen Medienaffinität.

Moritz Negwer realisiert als selbstständiger Referent auch Workshops im Auftrag der Hopp Foundation.