„Social Media: Was gehört ins Netz?

Dauer ca. 3 Stunden = 180 Minuten

Mindestens 15 und maximal 30 Schülerinnen und Schüler.

Das Angebot richtet sich an Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar und ist für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 bis 10 konzipiert.

  1. Werbung – Verführt und beeinflusst: Kinder und Jugendliche begegnen in sozialen Medien täglich Werbung – oft, ohne sie als solche zu erkennen. Der Workshop zeigt, wie Werbung funktioniert, welche psychologischen Mechanismen dahinterstecken und warum Influencer:innen oft keine neutralen Vorbilder sind. Gemeinsam entdecken wir, wie Werbung Gefühle anspricht, Konsumverhalten beeinflusst – und wie man sich vor versteckten Kaufanreizen schützen kann.

  2. Wahrheit oder Lüge – Fake News, Deepfakes und AI-Content: Was ist echt, was ist manipuliert? In diesem Abschnitt lernen die Teilnehmenden, wie sich Desinformation in sozialen Netzwerken verbreitet – und wie Künstliche Intelligenz die Verbreitung von Fake News zusätzlich befeuert. Mit praktischen Übungen und anschaulichen Beispielen wird trainiert, Quellen zu hinterfragen, Fakten zu prüfen und kritisch mit Social-Media-Inhalten umzugehen.

  3. Was gehört ins Netz? – Identität, Datenschutz & Profilverhalten: Anhand der fiktiven Plattform „Social Star“ setzen sich die Teilnehmenden mit ihrem eigenen Online-Verhalten auseinander: Welche Daten geben wir bei der Anmeldung preis? Welche Fotos posten wir? Welche Inhalte gehören nicht ins Netz? Der Workshop sensibilisiert für Fragen der Privatsphäre, Selbstdarstellung und digitalen Spuren – und ermutigt dazu, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Ziele des Bausteins:

  • Förderung der kritischen Medienkompetenz
  • Sensibilisierung für digitale Beeinflussung durch Werbung
  • Stärkung der Quellenkritik und Wahrheitserkennung
  • Entwicklung eines verantwortungsvollen Umgangs mit eigenen Daten und Inhalten

Methoden:

  • Videos, Praxisbeispiele und Fallanalysen
  • Rollenspiele und Gruppenaufgaben (z.B. fiktives Social-Media-Profil anlegen)
  • Kreativaufgaben und Diskussionen

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Kapazität der Referent:innen mehrere Workshops nicht zeitgleich stattfinden können. Für die Terminauswahl stehen Ihnen alle verfügbaren Termine der Referent:innen im Buchungskalender zur Verfügung. Individuelle Terminwünsche können leider nicht berücksichtigt werden.

Voraussetzungen

Es werden Smartboard oder Monitor mit Screen-Share Funktion benötigt. Die Teilnehmer können eigene Geräte mitbringen (keine Voraussetzung). Die Teilnahme der Lehrkraft ist sinnvoll, um als Multiplikator:in zu wirken; im Anschluss werden unterstützende Materialien zur Weiterführung und Vertiefung bereitgestellt.


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„Social Media: Was gehört ins Netz?

Referent:in

Moritz Negwer absolvierte nach dem Schulabschluss mehrere Ausbildungen sowie im Anschluss ein Studium der Erziehungswissenschaften. Außerdem hat er eine Weiterbildung zum systemischen Berater und Therapeuten abgeschlossen. Herr Negwer ist für den Kinderschutzbund in den Bereichen Familienberatung, Kinderschutz und Familienbildung tätig. Im Rahmen diesen Tätigkeiten begleitet Herr Negwer Kinder und Jugendliche, die problematische Erfahrungen im digitalen Raum gemacht haben. Die Kinder und Jugendlichen profitieren hierbei nicht nur von seinem fachlichen Hintergrund, sondern auch von seiner persönlichen Medienaffinität.

Moritz Negwer realisiert als selbstständiger Referent auch Workshops im Auftrag der Hopp Foundation.