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DESIGN THINKING MACHT SCHÜLERFIRMA

Innerhalb von 3 Tagen finden 25 Schüler:innen sowohl die Produktidee als auch eine Umsetzungsstrategie für ihre eigene Schülerfirma

Herausforderung: "Entwickle ein Produkt oder einen Service zur Verbesserung des Lebens von Jugendlichen in Deiner Region!"

Teilnehmer:innen: 25 Schüler:innen des Sozialkundekurses der 11. Klasse am Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal, ein Lehrer und fünf Coaches

Dauer: 3 Tage

Ort: Design-Thinking-Schulungsräume der Hopp Foundation in Weinheim

Die 11. Klasse des Frankenthaler Albert-Einstein-Gymnasiums kommt aus einem besonderen Grund nach Weinheim. Innerhalb von drei Tagen werden die 25 Schüler:innen eine Idee für eine eigene Schülerfirma entwickeln und einen Plan aufstellen, wie sie diese gemeinsam mit ihrem Sozialkundelehrer während des nächsten Schuljahres zum Leben erwecken können.

Multidisziplinäre Teamarbeit steht bei Design Thinking im Mittelpunkt. Daher ist es als Methode auch bestens dazu geeignet, eine gemeinsame Schülerfirma zu entwickeln. Denn in einer Gruppe von 25 jungen Menschen schlummern viele verschiedene Talente: Die eine ist stark in Mathematik, der andere arbeitet lieber kreativ, die dritte kennt sich mit Webdesign aus. Die Schüler:innen lernen in fünf Teams, wie sie mit ihren unterschiedlichen Talenten dazu beitragen können, eine Herausforderung zu meistern.

Tag 1: Auf die Plätze, fertig – Sprint!

Am ersten Tag steht ein sogenannter "Produkt-Sprint" mit Design Thinking auf dem Programm. Die Schüler:innen werden in gemischte Teams aufgeteilt und lernen ihren Coach kennen. Dann durchlaufen sie den gesamten Design-Thinking-Prozess im Schnellverfahren: Sie bauen Empathie für die Bedürfnisse von Schülern in der Region auf und entwickeln Ideen und erste Prototypen auf Basis der gesammelten Erkenntnisse. Anschließend werden die unterschiedlichen Prototypen vorgestellt. Dabei wird klar, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, um eine Aufgabe zu lösen. Jedes Konzept wird ernst genommen und in der Feedbackrunde hinterfragt.

Tag 2: Testen, verfeinern und die Qual der Wahl

Am zweiten Tag werden die entwickelten Ideen zunächst getestet. Anhand ihrer Prototypen befragen sich die Schüler:innen gegenseitig. Dank des Feedbacks können sie das Potenzial der jeweiligen Ideen besser einschätzen. Nach dem Test geht es in die Iterationsphase. Dabei werden die Ideen auf Basis der Testergebnisse angepasst. "Manchmal ist es gar nicht so leicht, das Feedback umzusetzen", meint ein Schüler und seine Teamkollegin ergänzt: "Aber irgendwie hilft’s auch, noch mal über die Idee nachzudenken!". Nach der Präsentation der weiterentwickelten Ideen stehen die Schüler:innen vor der schwierigen Wahl: Welche Idee wollen sie im nächsten Halbjahr als Schülerfirma umsetzen? Das Resultat ist eindeutig: Die Schüler entscheiden sich für eine Kaffeerösterei.

An diesem Beispiel lernt der Kurs, wie man eine Entscheidung im Gruppenkonsens so trifft, dass sich damit alle Beteiligten einschließlich der Lehrkräfte gut fühlen. Je mehr die Beteiligten nämlich für die Idee brennen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Umsetzung klappt.

Tag 3: Planen, planen, planen: Ein Geschäftsmodell entsteht

Am dritten Tag machen die Schüler:innen konkretere Pläne zur praktischen Umsetzung der Idee. In fünf Teams erstellen sie Umsetzungsprotoypen, die ihnen helfen sollen, das Schuljahr zu planen und die Arbeit an der Schülerfirma zu strukturieren. Dabei entstehen ein sogenanntes "Business Model Canvas", in dem das Geschäftsmodell detailliert festgehalten wird, eine Pinnwand mit Wünschen und Visionen, ein Zeitplan mit visualisierten Meilensteinen sowie erste Entwürfe für die Verpackung des Kaffees.

Mit dem Plan und der Idee in der Tasche, ging es wieder zurück nach Frankenthal, wo die Arbeit erst so richtig anfing und die Idee der Schülerfirma "Lion’s Roast" in die Realität umgesetzt wurde.

Fazit nach dem Workshop

»Wir haben gelernt, offener zu sein und besser miteinander zu arbeiten. Vor den drei Tagen, die wir in Weinheim verbracht haben, waren wir ein Kurs, in dem sich die Leute kaum kannten. Danach wurden wir zu einer Gemeinschaft, zu einer Firma.« Schülerin des Albert-Einstein-Gymnasiums Frankenthal

»Ein positiver Punkt ist, dass wir uns alle ernst genommen fühlten. Mir hat auch gut gefallen, dass wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten und dabei noch Lösungen für Probleme gefunden haben.« Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums Frankenthal

»Toll! Die Schülerinnen und Schüler waren im Workshop unglaublich motiviert. Durch die tollen Methoden sind wir unserem Ziel, eine erfolgreiche Schülerfirma zu werden, einen großen Schritt nähergekommen. Hier wurden zu Kreativität und Problemlöse-Mechanismen so viele Anreize gesetzt, dass viele Hürden einer Firmengründung schnell genommen waren. Die Art des Denkens hat mich auch für den Schulalltag eingenommen.« Lehrer des Albert-Einstein-Gymnasiums Frankenthal