Einblicke in unsere Arbeit

Robotik-Wettbewerb für weiterführende Schulen

Robotik-Wettbewerb in der SAP Arena – Junge Talente programmieren die Zukunft

Am 05. Juni 2025 fand erneut der Robotik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe in der SAP Arena statt. 115 Nachwuchstalente traten in 23 Teams gegeneinander an und zeigten, wie kreativ und lösungsorientiert sie mit den Robotiksystemen Lego Mindstorms EV3 und Lego Spike Prime arbeiten können. Das diesjährige Motto: „Automatisierung“.

Organisiert von der Hopp Foundation in Zusammenarbeit mit den Informatiklehrern Hannes Koderisch und Jan Hofmann war das Event ein voller Erfolg und machte eindrucksvoll sichtbar, wie viel Begeisterung für Technik in jungen Menschen steckt.

Nach einem herzlichen Willkommen startete die Vorrunde, in der die Teams ihre Roboter in „automatisierte Mülltrenner“ verwandelten. Die besten Mannschaften qualifizierten sich für die Finalrunde. Parallel dazu hatten die übrigen Teams Gelegenheit, in einer Sonderrunde mit kreativen Projekten zu glänzen – von „autonomen Rollläden“ bis hin zu „hilfsbereiten Butlern“. Mit Experimentierfreude, Teamgeist und viel Spaß wurden die Aufgaben gemeistert.

Die Jury stand vor einer herausfordernden Entscheidung: Sowohl in der Final- als auch in der Sonderrunde überzeugten die Teams mit innovativen Ideen und technischer Raffinesse. Einmal mehr wurde deutlich, dass der Erfolg im Miteinander entsteht – jedes Teammitglied brachte seine individuellen Stärken ein.

Auch für die Eltern war der Wettbewerb ein Erlebnis: Sie konnten die spannenden Finalrunden live in der SAP Arena verfolgen und die Begeisterung ihrer Kinder hautnah miterleben.

Der Robotik-Wettbewerb 2025 war ein inspirierender Tag voller Technik, Kreativität und Gemeinschaft – und zeigte, wie sehr junge Menschen durch Teamarbeit und Neugier über sich hinauswachsen können.

Für die Juroren war es sowohl in der Sonder- als auch Finalrunde keine leichte Aufgabe die Siegerteams zu finden. Und wie jedes Jahr zeigte sich erneut, dass das Ergebnis eine Teamleistung ist und jedes Teammitglied mit seinen Stärken zum Erfolg beiträgt.

Der Robotik-Wettbewerb war nicht nur ein spannender Tag für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch eine interessante Veranstaltung für die Eltern, die die Finalrunde Ihrer Kinder in der SAP-Arena am Nachmittag mitverfolgen konnten.

Ein großes Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben – mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer Begeisterung!

Erster Robotik-Wettbewerb für Grundschulen in der MRN

Am 27.05.2025 veranstaltete die Hopp Foundation gemeinsam mit den Medienzentren Mannheim, Heidelberg und Neckar-Odenwald zum ersten Mal einen Robotik-Wettbewerb speziell für Grundschulen. Austragungsort war das TUMO Zentrum in Mannheim. Sieben Schulen aus der Region schickten insgesamt acht Teams der Klassenstufen 3 und 4 ins Rennen. In jedem Team, das aus vier Kindern bestand, war festgelegt, dass mindestens ein Junge und ein Mädchen vertreten sein mussten.

Nach einer herzlichen Begrüßung starteten die Kinder voller Vorfreude in die erste Runde. Hier hieß es: Kreativität zeigen und jeweils zwei Tiere mit dem LEGO® Education SPIKE™ Essential Set bauen und programmieren. Anschließend wurden die Ergebnisse der Jury vorgestellt, bevor sich die Teams für eines ihrer Tiere entschieden, das in die nächste Runde mitgenommen wurde.

In der zweiten Aufgabenrunde wartete eine neue Herausforderung: Ein Fahrzeug zu entwickeln, das sich eigenständig bewegt und vier Sitzplätze hat. Die fantasievollen Tiere und Fahrzeuge wurden vor der abschließenden Ehrung noch einmal im großen Rahmen präsentiert – ein Highlight für alle Beteiligten.

Die Jury hatte es nicht leicht, die Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien Kreativität, Teamgeist und Programmierung zu bestimmen. Alle Teams überzeugten mit beeindruckenden Ideen, technischer Umsetzung und großartiger Zusammenarbeit.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder eine Teilnahmerurkunde sowie ein kleines Geschenk als Anerkennung für ihre Leistung.

Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, wie viel Begeisterung, Fantasie und Teamgeist in jungen Kindern steckt. Die positive Resonanz von Kindern, Lehrkräften und Juroren macht deutlich: Dieses Pilotprojekt soll unbedingt fortgeführt werden – die Planungen für eine Fortsetzung im Jahr 2026 haben bereits begonnen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben – mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer Begeisterung!

Wir freuen uns schon heute auf den Grundschul-Robotik-Wettbewerb 2026!

Ehrung der Besten 2025

Informatik-Bestenehrung 2025 im Palatin Wiesloch

Am 15. Mai 2025 wurden im Palatin in Wiesloch die besten Schülerinnen und Schüler der Metropolregion Rhein-Neckar im Fach Informatik ausgezeichnet. Mit der feierlichen Veranstaltung würdigten die Hopp Foundation und die SAP-Ausbildungsabteilung erneut die herausragenden Leistungen von Jugendlichen ab Klassenstufe 9 in den Wettbewerben Informatik-Biber, Jugendwettbewerb Informatik und Bundeswettbewerb Informatik.

Bereits in der Vorbereitungsphase legten die Veranstalter besonderen Wert auf ein Rahmenprogramm, das die Bedeutung der Informatik unterstreicht und gleichzeitig spannend und praxisnah gestaltet ist. Unter dem Motto „Informatik in verschiedenen Berufsfeldern“ präsentierten Unternehmen und Institutionen eindrucksvolle Showcases. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in vielfältige Anwendungsbereiche, darunter Grain Sensing bei John Deere, Echtzeit-Produktionsüberwachung bei Roche, Augmented Schweißen bei Freudenberg, Eyetracking an der DHBW Mannheim, Immersive Spielanalyse mit der Apple Vision Pro und Smart Farming von SAP sowie Verletzungsprävention im Fußball durch das TSG Research Lab. Ein besonderes Highlight war zudem der humanoide Open-Source-Roboter „Pib“, der vor Ort präsentiert wurde.

Nach der spannenden Showcase-Phase folgte die feierliche Preisverleihung. Unter großem Applaus nahmen die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Urkunden, Buchgutscheine für Fachliteratur und weitere Preise entgegen. Durch die Ehrung führte der bekannte ZDF-Moderator Eric Mayer, der den Moment für die Schülerinnen und Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Bei einem anschließenden Imbiss klang die Veranstaltung in lockerer Atmosphäre aus. Die jungen Informatik-Talente gingen mit dem Gefühl der Wertschätzung, neuer Motivation und vielleicht sogar mit der Vision, eines Tages Informatik zu ihrem Beruf zu machen nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Preisträgerinnen und Preisträgern, den engagierten Lehrkräften sowie den unterstützenden Unternehmen und Institutionen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.

Hier geht es zu den Eindrücken des Tages und dem Video der Digitalfabrik MHS e.V.

Drohnen- und Flugphysik-Workshop

Fliegen zum Anfassen: Drohnen- und Flugphysik-Workshop für Viertklässler

In Zusammenarbeit mit dem Z-LAB Bruchsal durften wir im Frühjahr 2025 alle vierten Klassen der Weinheimer Grundschulen zu einem spannenden Drohnen- und Flugphysik-Workshop in unsere Seminarräume in der Institutstraße 15 in Weinheim einladen. Ziel des Workshops war es, den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Weise naturwissenschaftliche Grundlagen näherzubringen – und dabei die Faszination des Fliegens zu erleben.

Zu Beginn des Workshops gingen die Kinder der grundlegenden Frage auf den Grund: Warum können Dinge überhaupt fliegen? Anhand altersgerechter Mitmach-Experimente rund um die Gesetze der Flugphysik wurden zentrale physikalische Phänomene verständlich und greifbar gemacht. So diskutierten die jungen Forscherinnen und Forscher beispielsweise darüber, was schneller zu Boden fällt – ein zusammengeknüllter Papierball oder ein Tennisball – und erlebten selbst, wie Luftwiderstand und Gewicht Einfluss auf den Fall eines Objekts nehmen. Auch das Geheimnis, wie Flugzeuge überhaupt in der Luft bleiben können, wurde gemeinsam entschlüsselt.

Im zweiten Teil des Workshops drehte sich alles um das Thema Drohnen. Die Kinder überlegten, wo Drohnen heute zum Einsatz kommen – zum Beispiel bei Rettungseinsätzen, in der Landwirtschaft oder für Filmaufnahmen – und lernten die Technik hinter den Fluggeräten kennen. Mit viel Neugier und Begeisterung nahmen sie die Drohnen ganz genau unter die Lupe.

Der Höhepunkt des Tages war zweifelsohne das praktische Drohnenfliegen. Jedes Kind hatte die Gelegenheit, selbst eine Drohne zu steuern – ein echtes Erlebnis! Mit großer Begeisterung probierten die jungen Pilotinnen und Piloten ihre Flugkünste aus und durften für einen Moment den Traum vom Fliegen wahr werden lassen.

Der Workshop war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis – lehrreich, praxisnah und vor allem ein unvergessliches Erlebnis für die jungen Nachwuchspilotinnen und -piloten.

Wie eine Grundschule unseren Drohnen-Workshop erlebt hat – ein Erfahrungsbericht.

Fachtagung digi@school 2025

Die Fachtagung „digi@school - Schule im digitalen Wandel" fand in 2025 zum fünften Mal statt. In diesem Jahr mit dem Schwerpunktthema "Lernen neu erleben - Innovative Räume und Formate".

Am 19. März 2025 versammelten sich etwa 500 engagierte Lehrkräfte aus ganz Deutschland, um online an einem facettenreichen Tagungsprogramm teilzunehmen. In einer lebendigen digitalen Lernatmosphäre erhielten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit zukunftsweisenden Konzepten und innovativen Methoden der Bildungsarbeit auseinanderzusetzen. Zur Auswahl standen spannende Themen wie „Zukunftsorientiertes Lernen in physischen und virtuellen Lernumgebungen“, das praxisnahe Spielkonzept „Breakout Edu“ oder das agile agile Rahmenwerk „Scrum in der Schule“. Die Veranstaltung bot nicht nur fachlichen Input, sondern auch Raum für Austausch, neue Impulse und kreative Denkanstöße für den Schulalltag von morgen.

Auch in diesem Jahr fand der zweite Tag der Fachtagung als Präsenzveranstaltung statt. Im TUMO Zentrum sowie im MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim bot sich den Teilnehmenden in Form eines Barcamps ein offenes Forum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. In interaktiven Workshops, lebendigen Diskussionen und spannenden Impulsvorträgen ging es um innovative Lehr- und Lernformate sowie zukunftsweisende Lernräume. Dabei standen kreative Methoden wie LEGO® SERIOUS PLAY® oder Design Thinking im schulischen Kontext im Fokus. Darüber hinaus wurden außerschulische Lernorte vorgestellt, darunter der „Begeisterbus“ – ein mobiler Makerspace der Hopp Foundation und des Z-LAB Bruchsal – das TUMO Zentrum Mannheim sowie die Stadtbibliothek Ludwigshafen, die alle als praxisnahe Inspirationsquellen für modernes Lernen dienten.

Unser herzlicher Dank gilt der Schülerfirma Digitalfabrik MHS e.V. sowie den engagierten Schüler:innen der Max-Hachenburg-Schule Mannheim, die uns am Veranstaltungstag tatkräftig begleitet haben. Mit viel Kreativität und einem geschulten Blick haben sie besondere Augenblicke eingefangen und die Stimmung des Tages eindrucksvoll mit der Kamera festgehalten – eine wunderbare Erinnerung an ein inspirierendes Miteinander.

Ein großes Dankeschön an alle, die diese zwei Tage so besonders gemacht haben – mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrer Begeisterung!

Hier geht es zu den Eindrücken des Tages und dem Video der Digitalfabrik MHS e.V.

Demokratie und Werte (er)leben

Zehn Schulen in Baden-Württemberg wurden für ihr Engagement rund um Demokratiebildung gewürdigt.

Weiße Tafeln mit der blauen Aufschrift „Zukunftsschule“ hängen künftig an zehn Schulgebäuden im Land. Diese Schulen wurden von dem Kultusministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem ZSL Baden-Württemberg, der Karl-Schlecht-Stiftung und der Hopp Foundation mit dem Schulpreis „Demokratie und Werte (er)leben“ ausgezeichnet.

Insgesamt hatten sich 72 Schulen für den Schulpreis beworben. Die zehn Preisträger waren im Bereich Demokratie- und Wertebildung herausragende Schulen. Diese Schulen erhalten jeweils 1.000 Euro. Einen Preis in Höhe von 300 Euro als Anschubfinanzierung erhielten aber auch die Schulen, die sich in diesem Bereich überzeugend auf den Weg gemacht haben.

Darüber hinaus erhalten alle Schulen die Möglichkeit, vom Unterstützungssystem des ZSL zu profitieren sowie an den Design-Thinking-Workshops der Hopp-Foundation zum Thema Demokratiebildung teilzunehmen.

Die Preisverleihung und der sich anschließende Fachtag zur Demokratiebildung war zugleich Startschuss für ein Netzwerk, in dem sich unter anderem die 72 Schulen künftig zusammenschließen und somit Demokratiebildung stärken.

Die zehn Preisträgerschulen (ohne Ranking, in alphabetischer Reihenfolge) sind:

  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Gundelfingen,
  • Alemannenschule Wutöschingen, Gemeinschaftsschule,
  • Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, Gemeinschaftsschule,
  • Freie Demokratische Schule Kapriole, Freiburg, Freie Grund- und Werkrealschule,
  • Grundschule Rommelsbach,
  • Karl-Georg-Haldenwang-Schule, Leonberg, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum,
  • Kaufmännische Schule Waiblingen, berufliche Schule,
  • Lorenz-Oken-Schule Offenburg-Bohlsbach, Grundschule,
  • Realschule am Rennbuckel, Karlsruhe,
  • Stiftsgymnasium Sindelfingen.

Wir gratulieren allen Preisträgerschulen und freuen uns, diese auf ihrem zukünftigen Weg begleiten zu können.

Jugend hackt Rhein-Neckar

Bereits zum fünften Mal fand Jugend hackt in der Metropolregion Rhein-Neckar statt – dieses Jahr wieder in Mannheim. Vom 15. bis 17. Juli 2022 kamen im Jugendkulturzentrum forum 26 Jugendliche zusammen und entwickelten am Wochenende insgesamt neun eigene Projekte. Mit Code die Um:welt verbessern“ war auch das Motto von „Jugend hackt“ 2022. Die Hopp Foundation fördert diese Veranstaltung bereits seit vielen Jahren.

Nach einer kurze Einführung in das Thema Open Source, diskutierten die Jugendlichen im Hacker:innen-1,-2,-oder-3 ethische Fragestellungen rund ums Thema Hacken. Die restliche Zeit beschäftigten sich die Jugendlichen im Rahmen des 3-tägigen Hackathons mit dem Jahresmotto. Gemäß diesem haben sich die Schüler:innen in den umgesetzten Projekten mit Klima- und Umweltschutz auseinandergesetzt. Von den 14 Projektideen wurden im Laufe des Wochenende neun in Form von Prototypen umgesetzt.

Ob bei der Umsetzung des Projektes "Emergency Drone", bei welchem Drohnen in Krisengebieten bei der Kommunikation vor Ort unterstützen und wichtige Hilfsgüter liefern sollen, im Zuge der Planung von "smart-schooltool", einer Webseite die mittels digitaler Arbeitsmaterialien helfen soll, den Schulranzen leichter zu machen oder im Rahmen des Projektes "CCCTV", bei welchem die Jugendlichen datenschuzukonforme Überwachungskameras entwickelten: Die Schüler:innen erarbeiteten mit Leidenschaft, Begeisterung und vielen Zeilen Code, unterstützt durch 21 ehrenamtliche Mentor:innen, die unterschiedlichsten Ideen und konkrete Projekte, um die Welt im Kleinen besser zu machen.