Einblicke in unsere Arbeit

Ausstellung im Mark Twain Center Heidelberg

Schülerinnen und Schüler der Heidelberger Julius-Springer-Schule haben mit Unterstützung der Hopp Foundation in einem Design Thinking Projekt an der Konzeption einer Ausstellung über den Autor Mark Twain mitgewirkt. Im Frühjahr und Sommer 1878 verbrachte der berühmte Autor gemeinsam mit seiner Familie gut drei Monate in Heidelberg. Die Geschichten seiner Beobachtungen und Begegnungen veröffentlichte er in einem umfangreichen Reisetagebuch, das im Jahr 1880 erschien.

Die Sonderausstellung „Travel is fatal to prejudice“ im Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen (MTC) vermittelt Twains Beobachtungen in Bild und Text sowie mit Hilfe von filmischen und interaktiven Elementen. Die inhaltliche Vorbereitung und die Produktion der Ausstellung ist das Ergebnis einer internationalen Zusammenarbeit des MTC mit dem Mark Twain House & Museum in Hartford, Connecticut, und dem Engagement von Schülerinnen und Schülern der Julius-Springer-Schule in Heidelberg. Über sechs Monate hinweg konnten die beteiligten Schüler des Berufskollegs dank der Unterstützung der Hopp Foundation for Computer Literacy & Informatics im Rahmen eines professionell angeleiteten Design Thinking Workshop eigene Konzepte für moderne Ausstellungselemente entwickeln. Ein Ergebnis der Arbeit ist eine interaktive Lichtsäule, die Besucher zur Auseinandersetzung mit Zitaten Mark Twains einlädt. Darüber hinaus haben die Schüler ihre Interpretationen von Twains Werken filmisch verarbeitet.

Producer Workshop für Schüler

Coole Beats und Rhythmen schallten durch das gesamte Gebäude der Hopp Foundation. Christian Heneka alias Jay Farmer, Lehrer und Rapper, war zu Gast und zeigte den Kids, wie einfach es ist, mit Hilfe von Tablets richtig coole Beats zu produzieren. In fünf verschiedenen Runden des Beat-Wettbewerbes entwarfen und arrangierten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe verschiedener Apps im Team ihre eigenen digitalen Musikproduktionen und spielten diese im Anschluss den anderen Teilnehmern vor. Von Runde zu Runde stieg die Komplexität und Kreativität der Musikstücke, so dass die anschließende Bewertung im Plenum nicht immer leichtfiel. Neben der Fähigkeit, eigene Ideen in kreative musikalische Prozesse umzusetzen, wurden die Kids auch im wertschätzenden und kooperativen Arbeiten geschult.

Jugend hackt in Heidelberg

„Mit Code die Um:welt verbessern“ war das Motto von „Jugend hackt“ 2019 in Heidelberg. Die Hopp Foundation fördert diese Veranstaltung bereits seit vielen Jahren. Im Rahmen des 3-tägigen Hackathons beschäftigten sich 40 Jugendliche mit dem Jahresmotto. Gemäß diesem haben sich die Schüler*innen in den umgesetzten Projekten mit Klima- und Umweltschutz auseinandergesetzt. Ob in einem temporär aufgebauten Makerspace, an Arbeitsinseln auf den Gängen oder in einem zum Projektspace umfunktionierten Hörsaal: Mit Leidenschaft, Begeisterung und vielen Zeilen Code entwickelten die Schüler*innen, unterstützt durch knapp 20 ehrenamtliche Mentor*innen, die unterschiedlichsten Ideen und konkrete Projekte, um die Welt im Kleinen besser zu machen. Dabei entstand unter anderem die kluge Web-App „Find your Flower“, die dabei unterstützt, einen persönlichen Beitrag zur CO2 Reduktion zu leisten. Aus recycelten Materialien wurde der intelligente Spiegel „Super Smart Mirror“ gebaut, der morgens beim Zähneputzen die neusten Nachrichten und das Wetter in der Umgebung zeigt. Den Zusammenhang zwischen virtuellen und echten Welten haben sich die beiden Gamification Projekte Green World und Green Garden näher angeschaut.

Clevere Ideen zum Klimaschutz

Im Rahmen des zweitägigen K3-Kongresses für Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft in Karlsruhe fand erstmals auch ein sogenanntes ZukunftsLAB statt. Dabei handelte es sich um einen von der Hopp Foundation geförderten 2-tägigen Design-Thinking-Workshop, bei dem sich 36 Teilnehmer*innen, darunter Schülerinnen und Schüler einiger Karlsruher Kooperationsschulen der Hopp Foundation, mit drei unterschiedlichen Challenges zum Thema Klimaschutz beschäftigten: Wie lässt sich das Vorhaben eines CO2-Preises für eine breite Öffentlichkeit überzeugend vermitteln? Wie können Vielflieger motiviert werden, zu alternativen Verkehrsmitteln zu greifen? Und wie sollten ansprechende Jugendforen angelegt sein, um zur Beschäftigung mit dem Klimawandel einzuladen – ausdrücklich auch für junge Leute, die bisher nicht zu #FridaysForFuture-Demonstrationen gehen?

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse der sechs Gruppen präsentiert und in einer Podiumsdiskussion mit Experten diskutiert. In allen Ansätzen ging es darum, die Gesellschaft kommunikativ zu erreichen und zum Umdenken zu bewegen. Ob in Form digitaler Präsentationen, gebauter Prototypen oder Rollenspielen – den Zuhörern wurden die Ideen auf sehr greifbare Art und Weise nähergebracht. Die überzeugendste und kommunikativ stärkste Idee war die Skizze einer Kampagne mit dem Slogan „#unter1000 mach' ich's nicht“. Dabei geht es darum, dass Menschen sich dazu bekennen, dass sie unter 1.000 km nicht mehr in ein Flugzeug steigen werden und stattdessen auf CO2-schonende Alternativen ausweichen.

Robotik-Wettbewerb

Der Robotik-Wettbewerb ist ein Highlight im Jahreskalender der Hopp-Foundation. So auch 2019. Ausgestattet mit einem Laptop und ihrem EV3-Roboter traten einundzwanzig Teams mit jeweils fünf Schülerinnen und Schülern bei dem Robotik-Wettbewerb in der SAP Arena in Mannheim gegeneinander an. In der Vorrunde am Vormittag drehte sich alles – passend zum Austragungsort – um „Handball“. Die Teams, mit kreativen Namen wie „High Five“, „Die fantastischen Fünf“ oder „Robotik-Freaks“ mussten dabei zum Beispiel Angriffe der gegnerischen Mannschaft abwehren oder eigene Angriffe durchführen. Hierbei musste der Roboter unter anderem so programmiert werden, dass dieser einen Angriff einleiten kann und den Handball möglichst schnell zur gegnerischen Torlinie befördert, ohne den Kontakt zum Ball zu verlieren. Während der Mittagspause wurden die Pflicht- und Wettkampfaufgaben des Vormittags ausgewertet und die besten sieben Teams traten in der Finalrunde am Nachmittag nochmals gegeneinander an. Aber auch die anderen Teams konnten in der Sonderpreisrunde noch ihr Können unter Beweis stellen. Ganz ohne Hilfe der Lehrerinnen und Lehrer lösten alle Teams die kniffeligen Aufgaben geschickt und mit viel Begeisterung.

Passend zu den sommerlichen Temperaturen mussten die Kinder aus ihrem Roboter einen Ventilator bauen, der möglichst starken Wind macht. Mit farbigen Klebestreifen und der entsprechenden Programmierung konnten die Schüler und Schülerinnen außerdem ihr musisches Talent unter Beweis stellen und eigene Lieder komponieren. Die Jury, bestehend aus Dr. Daniel Jungblut, Hannes Koderisch und den Stipendiaten der Hopp Foundation hatte es nicht leicht, unter den Kompositionen die Besten zu wählen. Am Nachmittag endete ein spannender und für alle erfolgreicher Wettbewerb mit der abschließenden Siegerehrung. Als Erinnerung erhielten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine Sportflasche, einen Textmarker sowie eine Urkunde. Die Sieger erhielten außerdem Gutscheine für Fachliteratur.

Ehrung der Besten

Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 5 konnten im Jahr 2018 zum zweiten Mal an dem Wettbewerb "Jugendwettbewerb Informatik" teilnehmen. Der "kleine Bruder" des Bundeswettbewerbs Informatik besteht aus insgesamt drei Runden. Runde 1 und 2 des Jugendwettbewerb Informatik sind - anders als dem Bundeswettbewerb Informatik - reine Onlineformate. Anders als beim "Biber" wird im Rahmen der Jugendwettbewerb-Teilnahme jedoch mit in einer bausteinorientierten Umgebung programmiert. In Runde 3 werden zwei Aufgaben gestellt, die mit eigenen Programmierwerkzeugen zu Hause bearbeitet werden können.

Neben den Preisträgern des Informatik Biber und des Bundeswettbewerb Informatik wurden in diesem Jahr daher auch die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jugendwettbewerb Informatik zu der Bestenehrung eingeladen. Die Ehrung der Preisträger des Jugendwettbewerbs Informatik übernahm Herr Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe.

Insgesamt folgen ca. 125 Schülerinnen und Schüler aus der Metropolregion Rhein-Neckar der Einladung durch die Hopp Foundation und die SAP. Im Rahmen einer gemeinsamen Feier wurden die Jugendlichen am 22.02.2019 für die erfolgreiche Teilnahme an den unterschiedlichen Wettbewerben ausgezeichnet. Durch die Veranstaltung führte der TV-Moderator Tommy Scheel.

Die Biber-Ehrung als Kooperationsveranstaltung zwischen der SAP und der Hopp Foundation fand 2019 zum sechsten Mal statt. In diesem Jahr wurden die Veranstalter von weiteren Institutionen unterstützt. Nach dem Motto "Informatik ist überall - gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz der Informatik" konnten die Schülerinnen und Schüler an sechs unterschiedlichen Showcases erleben, welche Rolle die Informatik in Institutionen wie ABB, Daimler, NEClab, SAP, der TSG Hoffenheim und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg spielt.

Neben der kollaborativen Roboterprogrammierung mit dem ABB YUMI, der Nutzung von AR-Anwendungen in der Arbeitsplatznahen Qualifizierung bei Daimler und der Möglichkeiten der Satellitendatenverarbeitung für SAP Kunden wurde den Jugendlichen gezeigt, wie die Nutzung von IoT-Daten bei der Stadtplanung von Smartcities unterstützen kann. Außerdem erfuhren die Schülerinnen und Schüler welche Rolle die Datenerhebung und -interpretation im Profisport spielt und lernten die Programmierung von Microkontrollern mit SNAP! am Beispiel einer Einparkhilfe und einer Geschwindigkeitskontrolle kennen.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler an den einzelnen Showcases war sehr groß und die Jugendlichen erhielten vielfältige Einblicke in mögliche Berufsfelder.

Zum Abschluss erhielten die jungen Informatik-Talente neben einer Urkunde noch Sachpreise, darunter einen 10 Euro-Gutschein für Fachliteratur, eine Sonnenbrille mit kabellosen Kopfhörern, ein Armband mit integriertem USB-Stick sowie Schreibutensilien. Bei einem abschließenden Imbiss wurde die Zeit genutzt, um sich über die Eindrücke des Tages auszutauschen.

Die Hopp Foundation bedankt sich bei den jungen Preisträgern, den engagierten Lehrkräften und den unterstützenden Institutionen für den gelungenen Tag.

Tablet@School

Etwa 160 Lehrkräfte aller Schularten aus der Metropolregion Rhein-Neckar waren der Einladung an die Pädagogische Hochschule gefolgt, um sich bei rund 40 Workshops und Vorträgen zum sinnvollen didaktischen Einsatz von Tablets zu informieren und für den eigenen Unterricht inspirieren zu lassen. Veranstaltet vom regionalen Arbeitskreis MultiMedia Heidelberg des Regierungspräsidiums Karlsruhe, dem Medienzentrum Heidelberg, der Hopp Foundation und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als Gastgeberin, war diese Form der Zusammenarbeit eine Premiere. Inhaltlich reichte die Themenpalette von organisatorischen Aspekten des Tableteinsatzes (wie z.B. Verwaltung, Datenschutz) über Tablets als Hilfsmittel, z.B. in sonderpädagogischen Kontexten und die Schaffung von medialen Lernumgebungen mit Tablets und Smartboards bis hin zum Einsatz von Tablets für Erklärvideos oder für die Erstellung von eBooks. Workshops zu Themen wie Swift Playground, Augmented und Virtual Reality, Bee-Bots und Blue-Bots, Lego WeDo, Classcraft sowie Gamification rundeten das Programm ab. Komplettiert wurde das Angebot von einem Markt der Möglichkeiten, wo auch Stipendiat*innen der Hopp Foundation sowie Schüler*innen der Realschule Walldorf vertreten waren.