Achtsamer Umgang mit der Informationsflut – Konstruktiver Journalismus

Dauer ca. 1,5 Stunden = 90 Minuten

Mindestens 15 und maximal 30 Schülerinnen und Schüler.

Das Angebot richtet sich an Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar und ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 konzipiert.

Die Schüler:innen benötigen für den Workshop ein Smartphone oder Tablet mit Internetzugang.

Täglich werden wir mit neuen Schreckensnachrichten konfrontiert, sei es Krieg, Inflation, Umweltzerstörung oder die schier endlose Abfolge von Katastrophen im Zusammenhang mit der Klimakrise. Diese Nachrichten sind zweifellos relevant, doch sie allein spiegeln nicht den gesamten Zustand unserer Welt wider. Es fällt auf, dass schlechte Nachrichten schneller und intensiver unsere Aufmerksamkeit erregen. Wir möchten erfahren, wo etwas passiert ist, nicht, wo gerade nichts passiert. Medienanbieter bedienen dieses Interesse, nicht zuletzt aus wirtschaftlichem Druck.

Im Workshop setzen wir uns zunächst mit unserer Wahrnehmung der Welt auseinander. Die Schüler:innen reflektieren ihren Nachrichtenkonsum und die Emotionen, die sie beim Lesen von Nachrichten verspüren. In einem Quiz stellen die Schüler:innen fest, dass unsere Einschätzung der Welt häufig schlechter ist, als die Realität. In gemeinsamer Textarbeit werden die Prinzipien des konstruktiven Journalismus herausgearbeitet und im Klassenplenum diskutiert, wieso wir vielleicht mehr konstruktiven Journalismus brauchen. Konstruktiver Journalismus zielt darauf ab, die sogenannte "erlernte Hilflosigkeit" zu überwinden. Dieser Begriff beschreibt das Gefühl der Machtlosigkeit, das entsteht, wenn Menschen glauben, dass sie keine Kontrolle über Veränderungen haben oder nicht wissen, wie sie etwas bewirken können. Durch das Aufzeigen von Lösungen und die Darlegung von Handlungsmöglichkeiten versucht konstruktiver Journalismus, diesem Gefühl entgegenzuwirken und Menschen dazu zu ermutigen, sich aktiv an der Lösung gesellschaftlicher Probleme zu beteiligen. Der Workshop schließt damit, dass die Schüler:innen erlernen wie sie ihre eigene Timeline konstruktiver gestalten können.

Aufgrund der Anfahrtszeit der Referent:innen wäre es wünschenswert, wenn der Workshop am gleichen Tag in mehreren Klassen bzw. Kursen durchgeführt wird. Bitte vermerken Sie die gewünschte Anzahl in dem Antragsformular.

Voraussetzungen

Neben einer Präsentationsmöglichkeit, wie beispielsweise einem Smartboard oder Beamer mit Anschlussmöglichkeiten über HDMI oder AppleTV, wird ein stabiles WLAN benötigt. Für die Teilnehmer:innen sind Tablets oder Smartphones erforderlich.


Workshop anfragen
Achtsamer Umgang mit der Informationsflut – Konstruktiver Journalismus

Referent:in

Articlett.Schule ist ein Karlsruher EdTech-Startup, das sich auf die Vermittlung von Medienkompetenz in Zeiten von künstlicher Intelligenz spezialisiert hat. Unsere Unterrichtseinheiten ermöglichen Lehrkräften zukunftsfähige Medienkompetenz unabhängig vom eigenen Digitalwissen spannend zu vermitteln. Die Hopp Foundation arbeitet seit 2024 erfolgreich mit Articlett.Schule zusammen.